Leonische Drähte

Typisch für die Gründerzeit ist ein Materialmix am Christbaum. So wurden neben traditionellen selbstgemachten Elementen und Glasschmuck auch „leonische Drahtwaren“ verwendet, die aus der Region Nürnberg-Fürth kamen. Ab 1878 wurde "Gold"- und "Silberregen" angeboten, dann auch Girlanden, Rosetten, Zapfen, Sterne und anderes aus schmalen, dünnen Staniolstreifen und Metallfäden. Lametta ist das heute noch bekannteste, bis ins 20. Jahrhundert weit verbreitete Produkt dieses Industriezweiges. Das flächige, dickere Rauschgold für Engel und Fähnchen war das Produkt eines weiteren neuen Industriezweiges derselben Gegend.

(Quelle: STILLE/PFISTERMEISTER 1985, S. 99f)


Leonische Waren in unserem Shop

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Blumenvase mit leonischen Drähten um 1890/1900

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Schwan mit leonischen Drähten um 1890/1900